Bergbau

Im Wirtschaftszweig Bergbau wird nach Bodenschätzen gesucht. Die Erschließung hängt davon ab wie die geologische Situation, die Beschaffenheit des Fundes sowie die Tiefe in der z.B. Erdgas oder Kohle gefunden wurde. Es gibt drei Abbautechniken, beim Tagebau werden die Rohstoffe durch Ausgrabungen gefördert, Untertagebau werden die Rohstoffe durch unterirdische Stollen gefördert und beim Bohrlochbergbau werden Rohstoffe durch Tiefbohrungen gefördert. Die Tätigkeiten im Bergbau werden Aufgrund der Schwere fast nur von Männern ausgeübt. Die Anlernberufe, wie Bergmann und Fahrzeugführer sind im Bergbau rückläufig. In Deutschland gibt es nur noch eine Hochschule für Bergbau- und Hüttenkunde, sie befindet sich in Freiberg. In Aachen, Berlin und Clausthal-Zellerfeld sind die verschiedenen Studiengänge an den Technischen Universitäten integriert. Anerkannte Ausbildungsberufe im Bergbau sind, Aufbereitungs- und Bergmechaniker, Bergmann, Maschinenmann und der Bergvermessungstechniker. Nach diesen Ausbildungen, kann man sich zum Stein-, Bohr- oder Umwelttechniker sowie zum Assistenten für Geo-Informationssysteme weiterbilden. Weitere Ausbildungsmöglichkeiten in Geotechnik, Geowissenschaften, Geoingenieurwesen und Bergbau gibt es an einigen Universitäten und FHs. Die Verdienste sind wie in allen anderen Berufszweigen auch sehr unterschiedlich. Ein einfacher Bergmann verdient weniger als ein Bergbauingenieur nach seinem Studium.

Top 10